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Messungen

Über die Messungen erfasst du sämtliche Körperwerte deiner Kunden und lässt sie dir grafisch über die Zeit auswerten. Das ist eines der stärksten Werkzeuge, um Kunden ihren Fortschritt sichtbar zu machen, gerade im EMS-, Personal- und Abnehm-Coaching, wo Motivation stark davon lebt, dass jemand seine Entwicklung schwarz auf weiß sieht.

Du findest den Bereich im Hauptreiter Coaching → Messungen. Erfassen kannst du die Werte manuell, etwa von einer Analyse-Waage, oder du lässt sie dir von den eingebauten Rechnern berechnen.

 

 

Die Übersicht

Beim Öffnen landest du auf einer Liste aller Kunden, zu denen es Messungen gibt. Zu jedem Kontakt siehst du das Foto, den Namen, das Datum der letzten Messung und die Anzahl der bisher erfassten Messungen. Über die Suche oben findest du schnell einen bestimmten Kunden.

Wenn du mit der Maus über einen Namen fährst, erscheint der Punkt anzeigen. Darüber öffnest du die grafische Auswertung dieses Kunden, dazu weiter unten mehr. Über Messung hinzufügen legst du einen neuen Messtermin an.

 

Eine Messung anlegen

Über Messung hinzufügen öffnet sich die Erfassungsmaske. Sie wirkt auf den ersten Blick riesig, das ist aber kein Grund zur Sorge, denn du musst längst nicht alles ausfüllen. Trag einfach die Werte ein, die du tatsächlich gemessen hast, der Rest bleibt leer und taucht später auch nicht in den Diagrammen auf. Ein Studio, das nur Gewicht, Körperfett und Taille erfasst, füllt eben genau diese drei Felder.

Ganz oben legst du im Bereich Messung die Rahmendaten fest. Über Kontakt wählst du den Kunden, Datum steht auf dem heutigen Tag und lässt sich anpassen, und in der Notiz kannst du festhalten, was für die Einordnung wichtig ist, etwa „morgens nüchtern gemessen“.

Darunter folgen die eigentlichen Werte, nach Themen gruppiert.

Körperwerte sind die Basisdaten wie Gewicht in Kg, Größe in cm, Ruhepuls, Blutdruck systolisch und diastolisch, Körperbauwert, Stoffwechselalter und Organfett.

Anteile in % umfasst die prozentualen Werte wie Körperfett, Körperwasser, fettfreie Masse, Viszeralfett, Muskelmasse und Knochenmasse. Beim Körperfett findest du direkt zwei Helfer, den 3-Falten-Rechner und den 7-Falten-Rechner. Dahinter mehr.

Anteile in Kg ist dasselbe in Kilogramm statt Prozent, also Muskeln, Knochen und Fett in Kg. Praktisch, wenn deine Waage die absoluten Werte ausgibt.

Umfang nimmt die Maßband-Werte auf, also Brust, Hüfte, Taille, Bauch, Arme und Beine jeweils in cm. Gerade der Taillenumfang ist ein sehr dankbarer Verlaufswert, weil er sich oft sichtbar verändert, bevor die Waage reagiert.

Umsatz erfasst den Kalorienbedarf, aufgeteilt in Grundumsatz, Ruheumsatz, Aktivumsatz und Gesamtumsatz in kcal. Auch hier gibt es Unterstützung durch den Kalorien-Rechner.

Zum Schluss speicherst du oben über Speichern.

 

 

Die eingebauten Rechner

Du musst nicht jeden Wert selbst ausrechnen. Für das Körperfett stehen der 3-Falten-Rechner und der 7-Falten-Rechner bereit. Du misst mit einer Caliper-Zange die Hautfalten an den vorgegebenen Stellen, trägst die Millimeterwerte in den Rechner ein, und OptiOffice ermittelt daraus den Körperfettanteil und schreibt ihn ins Feld. Die 3-Falten-Methode ist schneller, die 7-Falten-Methode etwas genauer. Wenn deine Analyse-Waage den Körperfettwert ohnehin ausgibt, kannst du ihn natürlich auch einfach direkt eintragen.

Um die Rechner zu öffnen klickst du einfach auf den Namen des Rechens den du nutzen willst und dieser öffnet sich dann über der aktuelle Maske.

 

 

Der Kalorien-Rechner ermittelt dir den Grund- und Gesamtumsatz, sodass du den Kalorienbedarf nicht von Hand berechnen musst. Das ist vor allem in Kombination mit einem Ernährungsplan nützlich.

Werte grafisch auswerten

Der eigentliche Mehrwert entsteht im Verlauf. Über anzeigen beim Kunden in der Übersicht öffnest du seine Auswertung. Dort bekommst du zu jedem erfassten Wert ein eigenes Diagramm mit dem Verlauf über die Zeit und daneben eine Wertetabelle mit Datum, Messwert und der Spalte Veränderung, die die Entwicklung gegenüber der vorherigen Messung zeigt.

Über den Zeitraum oben schränkst du die Ansicht ein, etwa auf die letzten Monate statt auf den gesamten Verlauf. Damit ein Diagramm aussagekräftig wird, braucht es allerdings mehr als einen Datenpunkt, eine einzelne Messung ist eben nur ein Punkt und noch keine Linie.

 

 

Messungen drucken

Über Drucken in der Auswertung kannst du die Werte als Ausdruck oder PDF ausgeben, und du wählst dabei, welches Layout du möchtest. Zur Auswahl stehen Diagramme für die reine grafische Darstellung, Vergleichstabelle für den Vergleich mehrerer Messzeitpunkte, Wertetabelle für die nackten Zahlen und Kombiniert, das Diagramme und Tabellen zusammen zeigt.

Für die Hand des Kunden ist das kombinierte Layout meist die beste Wahl, weil es die Zahlen mit dem sichtbaren Verlauf verbindet. Wenn es nur um die Dokumentation für die Akte geht, reicht die Wertetabelle.

 

 

Tipps aus der Praxis

Fülle nur die Felder, die du wirklich misst. Das macht die Erfassung schneller und hält die Auswertung übersichtlich, weil keine leeren Diagramme entstehen. Lege dir am besten ein festes Set an Werten fest, das du bei jedem Kunden gleich erhebst.

Miss unter möglichst gleichen Bedingungen. Gleiche Tageszeit, gleiches Gerät, ähnlicher Zustand, zum Beispiel immer morgens nüchtern. Nur dann bildet der Verlauf echte Veränderungen ab und nicht die Schwankungen des Messzeitpunkts.

Halte einen festen Rhythmus ein. Ein Wert alle vier Wochen ergibt nach ein paar Monaten eine aussagekräftige Kurve. Unregelmäßige Einzelmessungen bringen dagegen kaum Erkenntnis.

Nutze den Taillenumfang als Motivationswert. Er verändert sich häufig sichtbar, während die Waage noch stillsteht, und eignet sich deshalb gut, um Kunden bei der Stange zu halten.

Gib das kombinierte Layout als Ausdruck mit. Ein greifbarer Verlauf am Ende einer Messung wirkt oft stärker als jede mündliche Rückmeldung.

 

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